Das Tonfeld

Am Tonfeld erleben wir, dass wir

- Kontakt aufnehmen
- zugreifen
- Unbekanntes erforschen
- etwas durcharbeiten
- etwas aussortieren
- Ordnung herstellen
- uns die Hände füllen
- Strukturen finden
- Spuren hinterlassen
- Grenzen erkennen
- Grenzen akzeptieren
- Grenzen setzen
- hart arbeiten
- weinen dürfen
- das Weiche geniessen
- Ablösung realisieren
- in Fülle schwelgen
- ins Spüren kommen
- Raum schaffen
- die eigene Kreativität entdecken
- ins Gleichgewicht kommen
- die eigene Kraft finden
- Gefühle ausdrücken können
- Sinnhafte Freude pur erleben
- Altes aufarbeiten
- Neue Möglichkeiten finden

Das Setting

Das Tonfeld ist ein flacher, rechteckiger Holzkasten der ebenmässig mit weichem, gut formbarem Ton gefüllt und glattgestrichen ist. Daneben steht eine Schüssel mit Wasser. Kindern wird oft zusätzlich ein Schwamm gereicht. Die Erwachsenen Klienten/innen "arbeiten" mit geschlossenen, Kinder mit offenen und Jugendliche sie wie sie es wünschen mit offenen oder geschlossenen Augen.

Mit den Händen kann der Ton wahrgenommen, ertastet, berührt, erfahren werden, denn die formenden Hände stehen im Mittelpunt. Der Rahmen des begrenzenten Tonfeldes zeigt den suchenden Händen zwar einerseits Grenzen auf, gleichzeitig bietet die Tonfläche freien Raum für die eigene kreative Entfaltung.

Wenn ich berühre, bin ich berührt. Wenn ich bewege, bin ich bewegt."